Wo Ausdruck aus Verbundenheit entsteht
Was im Inneren in Bewegung kommt, sucht Ausdruck. Nicht um gesehen zu werden, sondern um in Beziehung zu treten. Der Kultur- und Kunstraum von Fiorente entsteht aus diesem Bedürfnis heraus: das Erlebte, das Gehörte, das Gespürte in eine Form zu bringen, die teilbar wird.
Kultur als lebendiger Prozess
Kultur verstehen wir auf Fiorente nicht als Produkt und nicht als Repräsentation. Kultur ist für uns ein lebendiger Prozess: ein Lauschen, ein Antworten, ein Gestalten im Dialog mit Landschaft, Zeit und Mensch. Sie wächst dort, wo Wahrnehmung ernst genommen wird und Ausdruck nicht beschleunigt werden muss.
Kunst als Resonanz
Kunst entsteht hier nicht aus Konzepten, sondern aus Resonanz. Aus dem Zusammenspiel von Körper, Ort, Geschichte und dem, was sich zeigen möchte. Der Olivenhain wird zum Kunstraum, nicht weil er bespielt wird, sondern weil er mitwirkt. Werke, Performances, Texte, Klänge treten in Beziehung zur Landschaft – nicht, um sie zu formen, sondern um sich von ihr formen zu lassen.
Wo Gegenwart Gestalt findet
Fiorente ist kein Museum und kein Rückzugsort aus der Gegenwart. Dieser Raum öffnet sich für Ausdrucksformen, die heute sprechen und aus der Tiefe des Ortes genährt sind. Gegenwart tritt in Dialog mit Geschichte, nicht um sie zu wiederholen, sondern um sie weiter zu tragen.
Gemeinsames Gestalten
Künstler:innen, Denker:innen, Suchende sind eingeladen, diesen Raum mit zu beleben. Nicht als Gäste, sondern als Mitwirkende an einem Feld, das sich im gemeinsamen Tun formt. Jeder Beitrag verändert den Raum. Und der Raum verändert jeden Beitrag.
Kunst und Kultur auf Fiorente_Impressionen
Eigenkomposition Josepha Helen Hanner: Olive Tree (Fiorente)